Echt Schick

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Archive for Mai, 2009

Sommer, Sonne und Lederjacke: Doch, das passt. Denn die neuen, dünnen Lederjacken sind sportlich und schick zugleich. Mit neuen Formen und weichen Materialien passen sie zum Kleid wie zur Tunika.

Knapp geschnitten muss sie sein. Knallfarben sind zwar erlaubt, angesagt sind in diesem Sommer aber eher schmuddelige Töne: Schwarz, Braun und Oliv zum Beispiel. Farbe bringen in das Outfit dann Tuniken, Röcke und Kleider. Beides zusammen kreiert einen femininen, spannungsreichen Look.

Ob als leichter Begleiter in der lauen Sommernacht oder auf dem Weg ins Büro: Die Lederjacke ist in allen Kollektionen zu sehen. «Sie ist einfach bequem, und man fühlt sich nicht so schick gemacht. Eine Lederjacke ist immer lässiger als zum Beispiel ein Blazer», sagt Elke Dürer, Modedesignerin aus Düsseldorf. Und so hätten dieses Jahr auch solche Label die Lederjacke im Programm, für die das sonst kein Thema ist.

«Das ist einfach ein total urbaner Look. Man kann die Lederjacke fast überall tragen», sagt Elke Giese vom Deutschen Modeinstitut in Berlin. Angesagt seien dieses Jahr vor allem «lebende Lederoptiken». Dabei soll auch mit der Struktur des Leders ausgedrückt werden, was die Farben andeuten – ein «nicht ganz sauberer, eher etwas schmutziger Look», beschreibt Dürer. «Glänzende und glatte Velourslederjacken trifft man diesen Sommer eher selten. Dabei kann das Material schon hochwertiges Nappa sein, nur optisch eben nicht ganz so brav.»

Die Lederjacke klettert schon länger auf dem Trendbarometer nach oben. Elke Giese hat bei einem Fotoprojekt auf den Straßen von Metropolen wie London und Berlin schon im vergangenen Herbst viele Lederjacken gesehen. «Und auch im Sommer wird der Bruch im Outfit eine große Rolle spielen – die Lederjacke als starkes sportliches Einzelteil, kombiniert mit eher femininen Teilen.»

Die Lederjacke als Trendteil ist also nicht rot oder grün, auch wenn diese Farben derzeit angesagt sind. Bunte Sommerkleider lassen sich gut mit ihr kombinieren, aber auch kurze Röcke, sagt Giese. Dazu könnten Biker-Stiefel als ideales Accessoire kommen. Die meisten Lederjacken seien in diesem Jahr kurz und knapp, hat Dürer beobachtet – auch wenn es daneben längere Varianten mit Gürtel gibt. Gemeinsam ist allen: «Sie haben immer einen Kragen. Der Trend geht eindeutig weg von der Blazer-Optik.»

Ein weiterer großer Vorteil der Lederjacke: «Sie ist komplett wetterunempfindlich. Weder Sonne noch Regen können einer Jacke aus Glattleder etwas anhaben», erklärt Thomas Schröer vom Verband der Deutschen Lederindustrie in Frankfurt/Main. Und auch leichte Verschmutzungen ließen sich abwischen, wenn zum Beispiel beim Grillen im Sommer einmal etwas daneben geht.

Bei den Preisen gibt es große Unterschiede. Am unteren Ende geht es mit einer Jacke aus echtem Leder «so bei 200 bis 270 Euro» los, hat Dürer gesehen – nach oben gibt es für Designerstücke quasi keine Grenze: «Da kann die Kundin auch mal 1500 bis 2000 Euro los werden.» Bei den Schauen habe vor allem das Designer-Label Dsquared mit dem Thema Lederjacke gespielt, hat Giese gesehen. Begehrt seien auch Marken wie Diesel und GStar. Auch das Luxuslabel Hermès hat die Trendteile im Programm, ebenso Windsor – und beim Label Belstaff sind Lederjacken immer ein Thema.

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“Sie ist eine schöne, talentierte Künstlerin. Und ich mag ihre Frisur sehr. Ich nehme es als Inspiration“, sagte Lagerfeld. Dabei verglich er Winehouse mit der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot in früheren Tagen. „Sie ist die neue Brigitte.“

stilikone

Winehouse gilt derzeit vielen als die weltweit beste Soul-Sängerin. Allerdings kämpft die Britin mit einer Vielzahl von Problemen, darunter Magersucht, Drogen und ein im Gefängnis sitzender Ehemann. Sie war in den letzten Tagen von Fotografen in einem desolaten Zustand auf Londoner Straßen abgelichtet worden. Sie wirkte schwer betrunken. Weiße Pulverspuren unter ihrer Nase deuteten darauf hin, dass sie Kokain geschnupft hatte. Zudem war sie ungeachtet der Kälte nur spärlich bekleidet.

Lagerfeld hatte auch schon Kate Moss verteidigt, als deren Drogenprobleme bekannt wurden. „Sie hat nie darauf bestanden, ein Tugendpinsel zu sein“.

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